LemonLab - Die eigene Informations- und Kommunikationsstruktur gestalten

  1. Kennt ihr das?
  2. Wer hat die Kontrolle?
  3. Wie will ich leben?
  4. Analog kann schön und klug sein
  5. Die eigenen Informationen verwalten
    1. Datenschutz und Informationssicherheit zuerst: Mein System, meine Daten - Der LemonClue
    2. Der Einstieg in unsere Lösung: betriebssystemunabhängig über den Browser
    3. Der eine Ort, wo ich alles zusammentrage und nach meinen Ordnungsüberlegungen meine Unterlagen wiederfinden kann
    4. Informationen verarbeiten: für sich
    5. Informationen verarbeiten: mit anderen
    6. “Ich bin dann mal weg”: Ablage in üblichen Verzeichnisstrukturen: Kundenbindung durch Vertrauen statt durch eigentümliche, komplizierte Strukturen
    7. Einstiegskonfiguration in die eigene, notwendige Informationsstruktur – Totale Digitalisierung von allem?
    8. Reduzierung auf Notwendiges nach eigenen Anforderungen
    9. Einführung in den Einstieg: Du bist nicht allein
  6. Sichere persönliche Kommunikationsstruktur
    1. Standard ohne Sicherheit <–> Informationen sicher per E-Mail versenden
    2. Sichere Kommunikation von Ende zu Ende: Messenger
  7. Schnittstelle zur physischen Welt: Das Betriebssystem
  8. Zusammenfassung: Bewusster Einstieg in die heutigen technischen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten

Kennt ihr das?

Computer, Handys und smarte Geräte versprechen ein einfacheres und besseres Leben. Aber warum bringt die Technik uns so oft zur Verzweiflung, sind viele Anwendungen so komplex, umständlich zu bedienen und undurchsichtig in der Verwendung unserer Daten?

Eigentlich möchte ich doch „nur“ ein paar Notizen machen oder einfache Texte schreiben, mit anderen in Verbindung bleiben, schöne Momente festhalten und mit anderen teilen, schnell „mal was ausdrucken“ oder mich einfacher organisieren und mit anderen abstimmen.

Wer hat die Kontrolle?

Muss ich aber zuerst mächtige und komplexe Software-Pakete lernen, um einfache und klare Ziele zu erreichen? Wer kennt nicht die Frage: Bestimmen wir dabei diese Technologien oder bestimmen sie uns? Sind wir nur noch ein Zahnrädchen in einem Getriebe oder bleibt uns noch Raum für eine selbständige Lebensgestaltung?

Wir richten uns häufig nach den Vorgaben von Systemen, die von großen, quasi-monopolistischen Softwareherstellern ermöglicht werden, bei denen wir zudem nicht wissen, was mit unseren Daten weiter geschieht. Einiges ist genial und schafft uns Bequemlichkeit. Aber was macht das mit uns, unseren geistigen Fähigkeiten und unserer persönlichen Entwicklung?

Wie will ich leben?

Was will ich eigentlich in meiner konkreten Alltags- und Lebensgestaltung? Was wollen wir mit dem Einsatz technischer Geräte für uns und unsere Werte im zwischenmenschlichen Umgang erreichen bzw. welche Zwecke wollen wir einfacher und effektiver realisieren? Zuerst verfolge ich doch Ziele im Hier und Jetzt und habe persönliche und soziale Bedürfnisse und Interessen, die mich motivieren. Welche Mittel sind dafür geeignet? Ist die Technik, die ich bisher verwende, dafür eher förderlich oder hinderlich?

Die eigenen Anforderungen und Bedürfnisse klar formulieren zu können, bewirkt, dass wir wissen, was wir suchen. Heutzutage sind Lösungen oft an kommerzielle restriktive Hersteller gebunden. Je mehr ich verstehe, was ich benötige, desto freier bin ich bei der Wahl der Mittel und Werkzeuge für die Lösung.

Analog kann schön und klug sein

So kann sich aus klaren Anforderungen auch die überraschende Erkenntnis ergeben, dass für bestimmte Aufgaben keine elektronische Lösung passend ist, sondern Papier und Stift bessere Ergebnisse erbringen. Schreiben auf Papier erfordert mehr kognitive Fähigkeit und Konzentration als auf dem Computer. Je mehr “Smartness” in Geräten und Anwendungen steckt, desto eher besteht die Gefahr, dass diese Fähigkeiten bei den Nutzenden verkümmern.

Aus dem hier skizzierten umfassenderen, vertieften und befreiten Verständnis für den real-digitalen Handlungsraum, das vom und im LemonLab vermittelt wird, kann die persönliche Informations- und Kommunikationsstruktur, wir nennen sie auch die Wirkstruktur, reflektiert und sinnvoll gestaltet werden.

##LemonLab auf deiner Seite Wir im LemonLab sehen unsere Leidenschaft darin, Menschen zu unterstützen, in einer nicht nur digital geprägten Wirklichkeit ihre persönlichen Möglichkeiten der Lebens- und Arbeitsgestaltung zu entwickeln. Technik kann und darf aus unserer Sicht ausschließlich dem Menschen und seiner geistigen Entwicklung sowie seiner Entfaltung dienen, letztere zumindest nicht behindern! Wenn andere Interessen im Vordergrund stehen, wie z.B. Gewinnmaximierung, stehen die individuellen Interessen als Mensch oft hinten an und werden entsprechend weniger gepflegt. So sehr die Systeme der großen Anbieter auch begeistern können, zeigen sich gerade hier Schwächen. So fragen sich etwa viele: Wen kann ich mit meinen Anliegen ansprechen?

##Im Fokus unseres Geschäftsmodell: Die Erfüllung individueller Anforderungen Schaubild 1: Wie verorten wir uns zwischen dem Realen und Digitalen? Was sind meine persönlichen Anforderungen im Umgang mit Informationen? Auch wir benötigen Einnahmen. Wir setzen jedoch den Nutzer ins Zentrum, d.h. seine Anforderungen sind für uns der Maßstab und wir entwickeln diesen gemäß unsere Lösungen weiter. Der sachorientierte Austausch und Dialog sind für uns wesentliche Basis. Oder anders gesagt: Unsere Lösungen entwickeln sich ausschließlich nach den Anforderungen unserer Kunden. Wir sind wie ein guter Hotelier: Die Gäste bzw. Kunden fühlen sich gut und sicher mit ihren Anliegen aufgehoben, und wenn das nicht der Fall sein sollte, wissen sie, dass der Concierge (“Wunscherfüller”) bei Fragen immer für sie da ist. Image
Schaubild 1: Wie verorten wir uns zwischen dem Realen und Digitalen? Was sind meine persönlichen Anforderungen im Umgang mit Informationen?

Die eigenen Informationen verwalten

Datenschutz und Informationssicherheit zuerst: Mein System, meine Daten - Der LemonClue

Mit Blick aufs Digitale ist die zentrale Anforderung, dass die eigenen Daten auch die eigenen Daten bleiben, und nicht an Dritte weitergegeben werden. D.h. die Daten liegen nicht irgendwo in der Welt, insbesondere nicht auf amerikanischen Servern, sondern in Deutschland und, wenn möglich, sogar vor Ort in Aachen. Sowohl in der Ablage der Daten als auch in der Kommunikation ist es Voraussetzung für den Schutz vor dem Zugriff Dritter, Verschlüsselung der Daten zu bieten. Wir werden die im einzelnen angewandten Techniken der Sicherheit an anderer Stelle genauer beleuchten. Natürlich besteht eben kein „Digital-Zwang“, analoge und digitale Mittel stehen aus unserer Sicht nahezu gleichberechtigt nebeneinander, je nach individuellem Bedarf und Kontext, und die Sphären können auch konstruktiv miteinander verwoben werden. Wir sehen in diesem Punkt bei vielen Menschen ungehobenes Potential, da die Antwort primär, oder sogar ausschließlich in digitalen Lösungen vermutet wird. Wie eine individuelle Infrastruktur zur Lebens- und Arbeitsgestaltung möglichst passgenau eingerichtet werden kann, was etwa eine effektive Verbindung von analogen und digitalen Techniken im einzelnen ausmacht, dazu vermittelt das LemonLab neben einer rein technischen Plattform wichtige konzeptionelle Anhaltspunkte und Schlüsselbegriffe. Das LemonLab ist damit nicht nur technischer Dienstleister, sondern Wegweiser und Begleiter. Entsprechend soll die bereitgestellte Infrastruktur LemonClue heißen. Clue heisst übersetzt „Hinweis“, „Anhaltspunkt“, „Tipp“, „Spur“, „Ahnung“. „Clue to“ bedeutet der „Schlüssel zu“. Wir sehen in dem LemonClue als ersten Schritt den Schlüssel zu einer informationellen Selbstbestimmung.

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Schaubild 2: Die zeitgemäßen Erwartungen an eine zentrale Datenablage und - verwendung.

Der Einstieg in unsere Lösung: betriebssystemunabhängig über den Browser

Analoge und digitale Möglichkeiten stehen jedoch nur nahezu gleichberechtigt nebeneinander. Die digitalen Möglichkeiten sind heute der praktikablere Einstiegspunkt, um seine persönliche Informations- und Kommunikationswelt selbst zu gestalten. Beginnen wir einfach damit, wie man sich bei uns im System anmelden kann. Wir machen es wie die meisten: Die Anmeldung erfolgt über den Internet-Browser. Damit sind alle Voraussetzungen geschaffen, unser System nutzen zu können. Alle Anwendungen können über den Internet-Browser verwendet werden. Wesentlich ist, dass die Frage nach dem verwendeten Betriebssystem nicht mehr im Vordergrund steht. Die Nutzung gewohnter Software mit ähnlicher Funktionalität ist damit keineswegs verwehrt; der LemonClue bietet aber den Vorteil der Integration aller zentralen Funktionalitäten innerhalb einer speziell orchestrierten Umgebung.

Der eine Ort, wo ich alles zusammentrage und nach meinen Ordnungsüberlegungen meine Unterlagen wiederfinden kann

Jetzt haben wir die Daten unserer Nutzer geschützt und haben den sicheren Zugang über den Browser geklärt. Weiter geht es an das Innere dieses Systems. Es gibt etwas, das wir oben als “Eigenes” (bzw. mein System, meine Daten) bezeichnet haben. Dies sind meine Informationen, d.h. von mir und über mich: Fotos, Dokumente, Videos, usw. Früher nutzten wir selbstverständlich ausschließlich Ordner, Bücher (z.B. Fotobücher) oder Vergleichbares und ordneten sie in Regale an einem Ort nach gewissen Prinzipien ein, um diese Informationen schnell im Zugriff zu haben. Heute müssen die Ordnungsprinzipien kaum andere sein, nur die Ordner und Regale sind digital geworden. Es sind meine Daten und meine Ordnung, die ich auch dort anstreben kann, ja sogar muss, wenn ich sinnvoll für mich und meine Anliegen mit der veränderten Informationsablage arbeiten möchte. (Wir lassen an dieser Stelle einmal aus, dass ich bei meinem physischen Ordner und Regal auch bleiben könnte. Die Menge der Informationen und der Bedarf nach Weiterverarbeitung sollten aus unserer Sicht die Hauptmerkmale sein, um sich für das eine oder andere zu entscheiden.)

Informationen verarbeiten: für sich

Nach der Klärung der Sicherheit der Daten sowie des Zugangs und der Ordnung der Daten in Ordnern bzw. Verzeichnissen nach gewissen nachvollziehbaren Prinzipien, ist noch offen, wie ich die Daten für mich bearbeiten kann. Inzwischen haben sich Anwendungen etabliert, die wir in der Regel für die Bearbeitung benötigen. Es geht darum, die Dateien ansehen und in Grundfunktionen bearbeiten zu können. Manche der im Browser nutzbaren Anwendungen sind nicht so umfangreich, bieten jedoch in vielen Fällen eine ausreichende Basis für die übliche Verwendung eines normalen Nutzers. Z.B. können PDF-Dateien kommentiert werden oder in Bildern sind Größenanpassungen, Zeichnen, Filter u.ä. möglich. In den relevanten Büro-Anwendungen gehen die Funktionen tiefer und werden damit den Anforderungen eines Standardbenutzers gerecht: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware sowie Werkzeuge zum Zeichnen.

Informationen verarbeiten: mit anderen

Tatsächlich bearbeiten wir unsere Informationen meist nicht nur für uns, sondern wir möchten, sollten oder müssen diese mit anderen teilen und gemeinsam bearbeiten. Dies sowohl mit Menschen, die ebenfalls Mitglied im LemonClue sind, als auch mit Menschen, die es (noch) nicht sind. Wir möchten niemanden zwingen, Mitglied zu werden, sondern freuen uns, wenn in dem Angebot die Chance, der Wert und die Unterstützung eigener Weiterentwicklung erkannt werden. Die Möglichkeiten zu teilen sind umfangreich und basieren auf nachvollziehbaren Sicherheitsprinzipien. Andere können z.B. im Rahmen einer gesicherten Verbindung eingeladen werden, Dateien in einem Ordner hochzuladen. In die andere Richtung können andere Menschen zur Ansicht oder Bearbeitung temporär, dauerhaft, mit oder ohne Passwort zu Ordnern und Dateien eingeladen werden Die Besonderheit im Ordner-Kontext ist, dass eine Aufgabenplanung auf einfache Art erfolgen kann, so dass eine Zusammenarbeit unmittelbar initialisiert werden kann - mit wem auch immer in der Welt. Und Inhalte können ebenso mit Externen gemeinsam bearbeitet werden. Unter Umständen finden dann auch andere Gefallen an unserer Lösung. Wir freuen uns vor allem, wenn wir überzeugen können, und arbeiten stetig daran, denn auch die Anforderungen befinden sich in einem stetigen Wandel.

“Ich bin dann mal weg”: Ablage in üblichen Verzeichnisstrukturen: Kundenbindung durch Vertrauen statt durch eigentümliche, komplizierte Strukturen

Wesentlich für den LemonClue ist, dass Informationen nicht in eigentümlichen technischen Strukturen abgelegt werden, die es Nutzern erschwert, zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Natürlich möchten wir alle unsere Kunden uns als Mitglied erhalten. Bei vielen bekannten Anbietern ist es nicht unüblich, die technischen Strukturen so kompliziert zu halten oder auch nur dazustellen, dass ein Wechsel kaum gewagt wird. Im LemonClue werden die Daten in üblichen Verzeichnisstrukturen abgelegt, die Nutzer mit einer Software auf ihrem System regelmäßig oder im Falle eines gewünschten Umzugs zum System eines anderen Anbieters komplett mitnehmen können - oder auch „nur“ zusätzlich sichern . Zudem sind die Dateien in heute gängigen Formaten abgelegt, so dass Mitglieder auch hier nicht vom LemonClue abhängig werden. Soweit wie möglich möchten wir unsere Nutzer in einem transparenten System vor allem durch Vertrauen als Mitglied erhalten, und nicht durch komplizierte technische Strukturen gefangen halten. Was anfangs vielleicht als komplizierter im LemonClue erscheinen mag, möchten wir mit Einführungsangeboten in seinen Funktionen leicht verstehbar und zugänglich machen. Nicht alles lässt sich mit den physischen Möglichkeiten eines Papierordners vergleichen, da sich mit Software zusätzliche Eigenschaften ergeben oder sich dies in unserem Alltagserleben anders darstellt.

Einstiegskonfiguration in die eigene, notwendige Informationsstruktur – Totale Digitalisierung von allem?

Wir sehen den oben beschriebenen Ansatz als erste Einstiegskonfiguration, die den Ordner und das Regal ersetzt und darüber hinaus über die besonderen Eigenschaften, Software bzw. Internet gestützt zu sein, bereits sehr viele weitere Möglichkeiten eröffnet - falls gewünscht oder überhaupt notwendig. Grundsätzlich möchten wir im LemonLab auch klassische Arten der Informationsablage unterstützen. Hierfür kann es gute Argumente geben, und wir möchten solche Entscheidungen gerne ebenfalls unterstützen. Gerade hier sehen wir es als wichtig an, für technische Entwicklungen Kompetenz und Urteilsfähigkeit zu entwickeln, damit entsprechende Entscheidungen und Handlungen reflektiert und sicher erfolgen können. Wir glauben nicht, dass alles digitalisiert werden muss, sondern sehen die Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen jedes Einzelnen als maßgeblich an.

Reduzierung auf Notwendiges nach eigenen Anforderungen

Unsere LemonClue-Lösung ist ein guter Einstieg. Auch für den Weg einer Fokussierung und ggf. Reduzierung des Digitalen im Alltag. Je bewusster und gezielter ich (digitale) Werkzeuge anwenden kann, desto weniger werde ich fragend vor einem Gerät sitzen, um es zu nutzen. Wir sehen uns in diesem Sinne nicht als reinen Anbieter von Software, sondern bieten einen Einstieg in Aufbau und Pflege der persönlichen Informationsstruktur. Für uns steht die Frage im Zentrum, für was genau ich etwas wirklich benötige. Werkzeuge dienen nicht einem Selbstzweck, sondern sie sind für etwas gut. Es gibt einen Unterschied zu glauben, ich könnte das mal gebrauchen, oder es tatsächlich zu brauchen. Wir möchten nicht Möglichkeiten bevorraten, sondern tatsächlich Benötigtes anbieten. Wieviel Funktionen bietet ein modernes Auto, die Nutzer nicht kennen und die sie aufgrund dessen nicht wirklich benötigen, aber doch bezahlen? „Was brauche ich wirklich?“, ist und bleibt die zentrale Frage für uns. Von daher ist unser Angebot in ständiger Weiterentwicklung, immer orientiert an den Anforderungen der Mitglieder des LemonLab.

Einführung in den Einstieg: Du bist nicht allein

Unser Angebot geht also über das rein technische Bereitstellen eines Servers hinaus. Wir bieten Einführungs-Workshops für die Verwendung des LemonClue, wir vermitteln in Vorträgen die technischen Hintergründe anhand von Begriffen und Prinzipien und bieten persönliche Angebote, wo individuelle Fragen und Anforderungen den nötigen Raum erhalten. Uns geht es darum, dass die Mitglieder unsere Systeme in maßgeschneiderter Form für die eigenen Zwecke gut verwenden können. Der entscheidende Unterschied besteht zwischen einer zufälligen Entdeckung von Möglichkeiten und einer gezielten Einführung, um Optionen bewusst und gezielt einsetzen zu können. Am Ende zahlt es sich aus unserer Sicht aus: in der Freiheit für das Wesentliche. Image
Schaubild 3: Über unterschiedliche Kanäle unterstützen wir dich gerne. Auch in einer Sprechstunde in unserem “Lab”.

Sichere persönliche Kommunikationsstruktur

Wir haben bis hierhin deine Information in einer gesicherten, nachvollziehbaren Struktur untergebracht und bieten bis zu diesem Punkt bereits die Möglichkeit, mit anderen diese Informationen zu teilen oder auch gemeinsam weiterzubearbeiten. In unseren persönlichen Handlungsraum gehören heute ebenso unterschiedliche Kommunikationskanäle. In einer zweiten Stufe möchten wir für die alltägliche Kommunikationsstruktur unserer Mitglieder sichere und zielgerichtete Möglichkeiten im LemonClue bieten.

Standard ohne Sicherheit <–> Informationen sicher per E-Mail versenden

Die E-Mail hat sich inzwischen als Standard entwickelt, auch wenn es Sicherheitsbedenken gibt, denn E-Mails lassen sich im Internetverkehr offen wie eine Postkarte mitlesen. Dieser unsichere Faktor von E-Mail ist uns allen eventuell unbewusst klar, aber uns fehlt oft das nötige Wissen, wie Informationen sicher übermittelt werden können. Mit entsprechenden Möglichkeiten – wie etwa denen des LemonClue - ist es leichter, die Mail als Standard-Kommunikationskanal zu erhalten. Nur für den Adressaten gedachte Informationen können so sicher übermittelt werden. Sollen die Informationen wirklich privat bleiben, hilft bereits der LemonClue, denn alle Information kann hinter einem Passwort und einzigartigen (öffentlich nicht bekannten) Link verborgen werden, so dass ein Mitleser wie bei einem Brief nur Absender und Adressat lesen kann. Darüber hinaus können die Informationen nur zur Ansicht freigegeben werden und der Zugang nach einer bestimmten Zeit wieder entzogen werden.

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Schaubild 4: Schutz persönlicher Informationen beim Mail-Versand im LemoClue?

Sichere Kommunikation von Ende zu Ende: Messenger

Unser Alltag wird mittlerweile mehr noch von Messengern geprägt. Diese bieten heute alle in der unmittelbaren Zweier-Kommunikation mit einem anderen Menschen eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. D.h. nur Sender und Adressat können die Nachricht lesen. Bei vielen bekannten Anbietern sind wir genötigt, das zu glauben, denn unsere Möglichkeiten der Überprüfung sind eingeschränkt. Nur quelloffene Systeme können da Abhilfe schaffen.

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Schaubild 5: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in einem Messenger

Threema, Signal und Telegram bieten quelloffenen Code an. WhatsApp ist “Closed Code”, d.h. niemand außer der Herstellerfirma Meta hat Zugriff auf den Quellcode und kann nachvollziehen, ob und wie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung umgesetzt ist. Grundsätzlich eröffnen quelloffene Messenger also einen sichereren Ansatz. Eine stets kritische Betrachtung bleibt auch hier notwendig. Wir sehen hier im Bereich digitaler Souveranität noch weitere Ausbaupotentiale. So kann ein Messenger auf unseren eigenen Servern betrieben werden - außerhalb des Zugriffs vor allem amerikanischer Konzerne. Mittels Interoperabilität, also einer Software, die verschiedene Chat-Netzwerke wie Signal, Threema und Telegram miteinander verbindet, wird der Austausch zwischen unterschiedlichen Anbietern ermöglicht. Hiermit würde die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter entfallen. (Diese Technik befindet sich April 2026 noch in der Textphase)

Schnittstelle zur physischen Welt: Das Betriebssystem

LemonClue bleibt zunächst im Bereich des Digitalen innerhalb des Browsers und ist nicht von den Möglichkeiten eines bestimmten Betriebssystems abhängig. Sobald ich die Schnittstelle Mensch-Maschine verändere, z.B. an mehreren Monitoren arbeiten oder etwas auf einem Drucker ausgeben möchte, entsteht durch eine spezifische Konfiguration von Endgeräten, wie etwa besagten Monitoren und Druckern, eine höhere Abhängigkeit vom sogenannten Betriebssystem wie z.B. Windows oder Linux. Wir entdecken an diesem Punkt viele Vorteile von Windows und bemerken, dass sich die Dinge, an die wir uns dort gewöhnt haben, unter Linux nicht immer in gleicher Einfachheit umsetzen lassen. Es entstehen also Probleme in Detail-Anforderungen des Alltags, an deren Funktionieren wir uns unter Windows gewöhnt haben. Der LemonClue zwingt nicht zu einem Wechsel des Betriebssystems, sondern wir sehen dieses Konzept als beste Vorbereitung für einen etwaigen Wechsel. Ein durch den LemonClue initiierter reflektierter Umgang mit Technik ist der Ausgangspunkt, sich seiner spezifischen Anforderungen an ein Betriebssystem bewusst zu werden, um von da aus Lösungen für das gewünschte Zielsystem zu finden. Zum einen können wir Standard-Ansätze für allgemeine Anforderungen vermitteln. Zum anderen bieten wir innerhalb der Mitgliedschaft im Lemonlab einen vergünstigten Stundensatz für eine individuelle Betreuuung. Vieles muss nur einmal geklärt und richtig konfiguriert werden, damit es sich dauerhaft gut verwenden lässt.

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Schaubild 6: Betriebssysteme auf dem lokalen Computer stellen die Schnittstellen zu den physischen Geräten bereit (z.B. Treiber bei Druckern).

Zusammenfassung: Bewusster Einstieg in die heutigen technischen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten

Digitalisierung sei nützlich, ist zunächst einmal nur eine ungesicherte Behauptung. Das mag prinzipiell zutreffen, jedoch ist der persönliche Nutzen für den Anwender aus unserer Sicht in den Vordergrund zu stellen, welcher oft hinter den Geschäftsmodellen der großen Massenanbieter verschwindet. Wir bieten Lösungen für unsere Mitglieder, die sich an dem ausrichten, was sie machen möchten, und arbeiten daran, mögliche Hindernisse zu beseitigen. Auch Weglassen ist für uns eine Option! Die Welt scheint heute mit vielen Neuerungen versehen zu sein, weil aber wir uns als Menschen in unserem Wesen kaum geändert haben, müssen sich die Werkzeuge unseren Anforderungen anpassen, und nicht die Anforderungen und Werkzeuge an oftmals zweckfremde Geschäftsmodelle. Womit ein Anbieter am besten hohe Margen erzielen kann, ist oft nicht das, was für den Anwender am wichtigsten ist. Manche Software-Produkte bieten praktische Funktionen, bleiben aber in diesen stehen und erhöhen statt nützlicher Funktionalität vor allem die Preise. Oder senken den Funktionsumfang und erhöhen die Preise, da dies auf dem Markt funktioniert bzw. die meisten Anwender es nicht durchschauen oder als alternativlos ansehen. „Aussen Hui, innen Pfui“ wird erst nach einer Zeit entdeckt. Wir erleben dadurch auch ein Ausgeliefertsein.

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Schaubild 7: Schalenmodell LemonClue

Für mehr digitale Souveränität, oder besser informtionelle Selbstbestimmung, benötigt es die Bereitschaft, in die eigene Informations- und Kommunikationswelt zu investieren. Aus unserer Sicht auf der einen Seite mit Geld, aber auf der anderen Seite auch mit Zeit, um sich mit manchen Prinzipien in “Digitalien” vertraut zu machen bzw. die nötigen Kenntnisse und Kompetenzen aufzubauen. Das Digitale gehört zu unserer alltäglichen Wirklichkeit wie das Auto, das Wohnen und das Telefon. Von daher ist es viel mehr als nur “irgendetwas mit Computer”, womit wir uns auseinandersetzen, sondern das Digitale ist ein wesentlicher Einschnitt in unsere Alltags- und Lebenswelt, was wir uns in der vertrauten physischen Welt nur schwer vorstellen können. Oder würde ich all das, was ich heute in einer Mail verfasse, auf eine Postkarte schreiben? LemonClue ist somit ein technischer Rahmen für einen gesicherten persönlich begleiteten Einstieg in einen bewussteren Umgang mit den heute allgemein und wesentlich benötigten digitalen oder analogen Möglichkeiten. Gerne arbeiten wir mit unserer langjährigen Expertise für unsere Kunden, um sicher und zuverlässig funktionierende quelloffene Lösungen auf unseren Servern anbieten zu können und möchten unsere Mitglieder mit einem erweiterten Angebot beim Aufbau ihrer persönlichen Informations- und Kommunikationsstruktur begleiten. Erlebe das, was sich täglich in unserem Wirk-Kontext bewährt und verfeinert und werde Teil einer starken und innovativen Gemeinschaft.